Das innovative Thermomanagement-Modul von Schaeffler verringert Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen um bis zu vier Prozent.
Mit dem Thermomanagement-Modul lässt sich der Temperaturhaushalt von Motor, Turbolader und Getriebe sowie das Innenraumklima präzise regeln.
Sensorgesteuerte Drehschieber erlauben ein schnelles Erreichen der für Motor und Getriebe idealen Temperaturfenster.
Jörg Walz
Leiter Kommunikation
Schaeffler Gruppe Automotive
Schaeffler AG
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2012-01-09 | 000-003-307 DE-DE
SCHAEFFLER AG, HERZOGENAURACH
Mit dem neuen Thermomanagement-Modul hilft Schaeffler, neue Potenziale bei der Optimierung von Verbrennungsmotoren zu heben. Das innovative Modul ist der Schlüssel für eine Verringerung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen von bis zu vier Prozent.
Bei dem Thermomanagement-Modul handelt es sich um eine Temperatursteuerungseinheit für den kompletten Antriebsstrang. Integriert in ein kompaktes, aus hochfesten Kunststoffen gefertigtes Bauteil vereint es zahlreiche Funktionen. Wurde der Temperaturhaushalt des Motors bislang von einem motornah platzierten Thermostaten eher rudimentär geregelt, so steuert das moderne Thermomanagement-Modul den Temperaturhaushalt des Fahrzeugs präzise und ermöglicht den Betrieb im jeweils optimalen Temperaturfenster zum schnellstmöglichen Zeitpunkt. So wird zum einen die Kaltlaufphase durch Vollsperrung des Wassermantels signifikant verkürzt. Und zum anderen können die einzelnen Komponenten heißer gefahren werden, als dies im Falle einer Thermostatsteuerung möglich wäre. Zudem kann die Motortemperatur bei Volllast abgesenkt und so die Klopfneigung und Volllastanfettung reduziert werden.
Die Möglichkeiten zur präzisen, effizienzsteigernden Temperatursteuerung erstrecken sich sowohl auf den Motor und die Heizung als auch auf das Getriebe und den Turbolader. Auch die Temperaturregelung von Generatoren, Hybridmodulen und Batterien gehört zum möglichen Leistungsspektrum des sensorgesteuerten Bauteils – sie lassen sich mittels des Thermomanagement-Moduls von Schaeffler bedarfsgerecht effizient kühlen und heizen.
Die präzise Steuerung über Drehschieber erlaubt ein schnelles Erreichen des für Motor und Getriebe idealen Temperaturfensters. Dies wirkt sich sowohl auf die Energieeffizienz als auch auf die Lebensdauer der Bauteile des Antriebsstrangs aus. Der Turbolader lässt sich ebenfalls in den vom Thermomanagement-Modul geregelten Temperaturhaushalt integrieren. Die individuelle Steuerung kann die Nachlaufkühlung der thermisch anspruchsvollen Abgasturbine gewährleisten.
„Das Leistungsvermögen des Thermomanagement-Moduls prädestiniert dieses Bauteil für den Einsatz in auf Start-Stopp abgestimmten Aggregaten“, sagt Prof. Peter Pleus, der für Motorsysteme verantwortlich zeichnende Schaeffler-Bereichsvorstand. Dem hohen Schaeffler-Anspruch in puncto Energieeffizienz entsprechend, sind die einzelnen Komponenten des Moduls zudem reibungsoptimiert. So kann das Thermomanagement- Modul dank seiner geringen Leistungsaufnahme ohne zusätzliche Leistungsstufen direkt an das Motorsteuergerät angeschlossen werden.
Das Thermomanagement-Modul entledigt die Entwickler auch von dem Zwang, das Bauteil – wie ehedem bei am Motor sitzenden Thermostaten – in unmittelbarer Nähe des Motorblocks unterzubringen. Standardisierte, unverwechselbare Verschlauchungen verkürzen Montagezeiten und garantieren höchste Dichtigkeit. Damit leistet das Thermomanagement-Modul von Schaeffler einen wertvollen Qualitätsbeitrag