


Bei Kupplungen ist die Betätigungskraft im Wesentlichen proportional zur Anpresskraft bzw. zum übertragbaren Kupplungsdrehmoment. Höhere Motorendrehmomente machen einen entsprechend höhere Betätigungskraft erforderlich. Bei konventionellen Pkw-Kupplungen liegt zwischen der maximalen Kupplungsbetätigungskraft und der Anpresskraft im Reibkontakt üblicherweise ein Faktor 4, wobei über der Lebensdauer die Betätigungskraft noch um ca. 40 % ansteigt.
Bei der selbstnachstellenden Kupplung SAC wird unter Ausnutzung des Prinzips der „Kräftegleichgewichte“ und einem selbsttätigen mechanischen Verschleißausgleichsmechanismus das Verhältnis zwischen übertragbarem Motordrehmoment und maximaler Betätigungskraft deutlich hin zu niedrigeren Kräften verändert. Zur Ausnutzung des Prinzips der Kräftegleichgewichte werden bei der SAC zwei bereits vorhandene Federkräfte genutzt. Zum einen ist dies die Belagfederung, welche zwischen den Kupplungsbelägen auf der Kupplungsscheibe angeordnet ist, zum anderen die Tellerfeder, deren Kennlinie so modifiziert wird, dass ein hohes Kraft Max-Min-Verhältnis vorherrscht.