LuK GmbH & Co. KG · Deutschland

 
 
Kurbelwellen-Dämpfer

Kurbelwellen-Dämpfer
 
grafische Darstellung
 

Beim Betrieb eines Verbrennungsmotors wird die Eigenfrequenz der Kurbelwelle durch die auftretenden Gas- und Massenkräfte angeregt. Dies kann zu Geräuschen und möglicherweise zu Torsionsbrüchen der Kurbelwelle führen. Zur Reduzierung der Kurbelwellen-Belastung ist der Einsatz von Torsionsschwingungs-Dämpfern am freien Kurbelwellen-Ende heute Stand der Technik. Für den Fall, dass inner- oder außerhalb des Kurbelgehäuses kein Platz für solch einen Torsionsschwingungs-Dämpfer vorhanden ist, stellt der interne Kurbelwellen-Dämpfer ICD von LuK die geeignete Lösung dar.

Der ICD wird bauraumneutral in die Kurbelwange integriert und besteht wie jeder Dämpfer mit Federkopplung prinzipiell aus einer Drehmasse mit einem definierten Massenträgheitsmoment, die über Federelemente mit der Kurbelwelle verbunden ist. Aus der Verdrehsteifigkeit der Federelemente und dem Massenträgheitsmoment der Drehmasse ergibt sich die Eigenfrequenz des Dämpfers, die auf die Eigenfrequenz der Kurbelwelle abgestimmt wird.

Das Gehäuse des internen Kurbelwellen-Dämpfers ist direkt mit der Kurbelwelle verbunden, zwischen Gehäuse und Drehmasse befindet sich eine drehzahlabhängige Dämpfung. Die Reibungsdämpfung erfolgt hauptsächlich in den Gleitlagern, welche die Fliehkraft der Drehmassen aufnehmen und gleichzeitig zur Führung dienen. Die Federelemente sind in Näpfen geführte Stahldruckfedern. Stahldruckfedern haben gegenüber Gummifederelementen den Vorteil der konstanteren Federrate über der Temperatur und ermöglichen aufgrund ihrer höheren Energieaufnahme-Kapazität größere Schwingwinkel. Der mittlerweile in Serie gefertigte Dämpfer ermöglicht eine Bauraum- sowie Gewichtsreduzierung des Motors.